7 natürliche Wege gegen Ängste

7 natürliche Wege gegen Ängste

7 natürliche Wege gegen Ängste

Wie man Ängste gezielt loswerden kann und sich entspannter und glücklicher fühlt!
 
Jeder von uns hat manchmal Angst. Ausgelöst durch schlechte Nachrichten, bevorstehende Prüfungen,
Veränderungen im Beruf, unvorhergesehene Ereignisse usw. Ab und zu Angst zu haben scheint in der Natur des Menschen zu liegen, doch wird diese Angst chronisch und begleitet unseren Alltag, werden wir krank und sehen oft kein Licht am Ende des Tunnels.
 
Es kann uns in jedem Alter treffen, oft sind Ängste auch gekoppelt mit hormonellen Ungleichgewichten, falscher Ernährung, Medikamenten und genetischer Vorbelastung.

Deshalb ist es wichtig, darüber zu sprechen, herauszufinden, woher die Angst kommt und dagegen etwas zu unternehmen. Gezielte Methoden können uns helfen angstfrei zu leben und entspannter und glücklicher zu sein!

In den nächsten Wochen werde ich euch
 
7 natürliche Wege gegen Ängste
 
vorstellen, um entspannter und gelassener zu werden! Und in Zeiten wie diesen wertvoller denn je zuvor!

"Der Atem ist die Brücke, die das Leben mit dem Bewusstsein verbindet, die Brücke, die deinen Körper mit deinen Gedanken verbindet. Wann immer dein Geist zerstreut ist, benutze deinen Atem, um die Verbindung wieder herzustellen.

Thích Nhất Hạnh

Atemtherapie - der erste Weg

Unser Atem ist unser ständiger Lebensbegleiter. Zwischen unserem ersten und dem letzten Atemzug liegen Millionen von Atemzügen, die unser Leben auf verschiedenste Weise beeinflussen.
 
Wir können einige Zeit ohne Nahrung, Wasser und Licht überleben, jedoch nur wenige Minuten ohne unsere Atmung. 

Wie funktioniert eigentlich unsere Atmung?

In Ruhe atmen Erwachsene ca. 12 bis 15 Mal pro Minute. Bei jedem Atemzug wird unser Körper mit sauerstoffreicher Luft versorgt, während im Gegenzug „verbrauchte“ kohlendioxidreiche Luft abgegeben wird.
 
Beim Einatmen gelangt die Luft über unseren Mund oder unsere Nase, dann über die Luftröhre in die Luftwege (Bronchien) unserer Lunge. Bei der Nasenatmung wird die eingeatmete Luft durch die feinen Härchen und Schleimhäute gereinigt, angefeuchtet und erwärmt. In der Lunge wird die Luft dann über die Bronchien bis zu den Lungenbläschen geleitet, wo der lebenswichtige Austausch von Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) stattfindet.

Wodurch wird unsere Atmung eigentlich gesteuert?

Das Atemzentrum im Gehirn steuert unser Atmen. Dazu melden chemische Fühler, sogenannte Chemorezeptoren, die in den Blutgefäßen sitzen, dem Gehirn unseren Kohlendioxid- und Sauerstoffgehalt.
 
Für die Steuerung der Atmung ist der Kohlendioxidgehalt am wichtigsten: Ist zu viel CO2 im Blut vorhanden , erhöht das Atemzentrum die Atemfrequenz und das überschüssige Kohlendioxid kann über die Lungenbläschen verstärkt an die Atemluft abgegeben werden. Umgekehrt wird bei zu geringer CO2-Konzentration die Atemfrequenz reduziert.
 
Die Atmung ist zwar eine sogenannte autonome Grundfunktion des Körpers, kann allerdings zumindest teilweise willentlich beeinflusst werden.
 
Da sich bei Angst unsere Atmung flacher und schneller anfühlt und unsere Atemmuskeln verkrampfen, können wir durch das Erlernen einer ruhigen, tiefen Atmung unser Nervensystem bewusst beeinflussen.

Wie geht das nun genau?

Nimm eine entspannende Sitzhaltung ein, die Zimmertemperatur sollte angenehm warm sein und deine Kleidung bequem.
 
Nun legst du beide Hände entspannt auf deine Oberschenkel oder, wie ich es gerne praktiziere, die linke Hand aufs Herz und die rechte auf den Bauch.
Jetzt beginnst du ganz bewusst einzuatmen, du spürst wie sich dein Brustkorb hebt, und dann atmest du wieder langsam aus und spürst, wie sich dein Brustkorb senkt. Hast du das ein paar Mal gemacht und fühlst dich dabei wohl, kannst du nun beginnen zu zählen.
Zum Bespiel zählst du beim Einatmen bis 4 und beim Ausatmen bis 6. Du wiederholst das für mindestens 6 bis 10 Zyklen. Wichtig ist, dass die Ausatmung immer länger als die Einatmung ist.
 
Durch diese bewusste Atmung können wir unser Nervensystem beruhigen, unser Herzschlag verlangsamt sich, der Blutdruck sinkt und Ängste verblassen. Unsere Muskeln entspannen sich und unser Geist beruhigt sich.
 
Wichtig ist, dass diese Atemtechnik jeden Tag, zumindest für ein paar Minuten wiederholt wird, damit wir uns bei aufkommenden Ängsten selbst beruhigen können.
 


Bitte schreibt mir, wenn ihr Fragen habt und teilt mir eure Erfahrungen mit!
 
Alles Liebe und eine entspannte Woche!
 
Herzlichst, 
eure Nina 
 
 
 

Danke, für's Lesen!

Wenn dir mein Blog gefallen hat, hinterlasse mir gerne ein Kommentar! Ich freue mich auf dich! 

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